Hintergrund: Die privaten Bankeinlagen in den Euro-Problemstaaten

Hintergrund: Die privaten Bankeinlagen in den Euro-Problemstaaten

Die Beteiligung von Bank-Kunden an den Kosten für die Rettung Zyperns sorgt für Unruhe unter Sparern, Bankern und Politikern. Es folgt eine Übersicht über die Konto-Einlagen in den Krisenländern Italien, Spanien, Griechenland und Irland.

Dort liegen etwa 5,5 Billionen Euro. Einige Experten befürchten, dass die Anleger ihr Geld abziehen und in Sicherheit bringen könnten, um einem ähnlichen Schicksal wie in Zypern zu entgehen. Die folgenden Daten stammen von der Europäischen Zentralbank und den nationalen Notenbanken

ITALIEN (Jänner 2013)

Private Einlagen von Italienern bei Banken

1,4426 Billionen Euro

Private Einlagen aus der Euro-Zone bei italienischen Banken

23,4 Milliarden Euro

Private Einlagen aus dem Rest der Welt in Italien

144,9 Milliarden Euro

Gesamteinlagen bei Banken in Italien

2,4371 Billionen Euro

SPANIEN (Dezember 2012)

Private Einlagen von Spaniern bei Banken

1,3164 Billionen Euro

Einlagen aus dem Rest der Welt in Spanien

339 Milliarden Euro

Gesamteinlagen bei Banken in Spanien:

2,297 Billionen Euro

IRLAND (Jänner 2013)

Irische Privateinlagen bei Banken im Heimatland

167,4 Milliarden Euro

Einlagen aus der Euro-Zone bei irischen Banken

113,8 Milliarden Euro

Einlagen aus dem Rest der Welt in Irland

121,6 Milliarden Euro

Gesamteinlagen bei Banken in Irland

475,9 Milliarden Euro

GRIECHENLAND (Jänner 2013)

Private Einlagen von Griechen bei Banken

166,3 Milliarden Euro

Private Einlagen aus der Euro-Zone bei Banken in Griechenland

1,45 Milliarden Euro

Einlagen aus dem Rest der Welt bei Banken in Griechenland

42,9 Milliarden Euro

Gesamteinlagen bei Banken in Griechenland

252,5 Milliarden Euro

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