Hillary Clinton: Präsidentschaftskandidatur weiter offen

Hillary Clinton: Präsidentschaftskandidatur weiter offen

Hillary Clinton hält sich eine Kandidatur zur kommenden US-Präsidentschaftswahl (2016) offen. Die ehemalige First Lady, Senatorin und Außenministerin zeigt sich aber unglücklich über das politische System der USA und den tiefen Gräben zwischen den beiden Großparteien. Sollte sie antreten, wäre sie die klare Favoritin bei den demokratischen Vorwahlen. Bei den Republikanern zeigt sich zurzeit ein offeneres Rennen.

Hillary Clinton will sich noch nicht auf eine mögliche Kandidatur zur US-Präsidentschaftswahl 2016 festlegen. Die frühere First Lady, Senatorin und Außenministerin fühle sich in ihren Ermutigungen geehrt. "Ich denke darüber nach. Aber ich werde noch eine Weile nachdenken."

Die Fragen, ob sie Präsidentin werden wolle und gewinnen könne, seien nicht schwer zu beantworten. "Bei den schwierigen Fragen geht es um die Gründe." So frage sie sich, ob sie in dem Amt etwas bewirken würde. Clinton äußerte Unzufriedenheit über das politische System der USA. So sei der Streit zwischen Demokraten und Republikanern über die Schuldengrenze entmutigend gewesen.

Es haben sich bereits mindestens ein Dutzen an unabhängigen Orgainisationen zur Sammlung von Walkampfspenden für die 66-Jährige gebildet.

2008: Niederlage gegen Obama
Es wäre nicht der erste Anlauf von Hillary Clinton um das Amt der Präsidentschaft. Im Vorfeld der Wahlen 2008 galt sie innerhalb der Demokraten als praktisch unschlagbar. Der jetztige Präsident, Barack Obama, überraschte die ganze Welt mit einem perfekten Vorwahlkampf und nahm Clinton die Nominierung in einer der spannendsten parteiinternen Vorwahlen knapp weg. In Folge wurde Clinton nach dem Wahlsieg Obamas Außenministerin (2009-13).

Unterschiedliche parteiinterne Rennen
In 20 Monaten, im Jänner 2016, beginnen die parteiinternen Vorwahlen der Republikaner und Demokraten, die Präsidentschaftswahlen finden am 8. November 2016 statt. Barack Obama ist laut der amerikanischen Verfassung nach zwei Amtszeiten nicht mehr berechtigt, zur Wiederwahl zu kandidieren.

Hillary Clinton wird im Falle eines Antretens als quasi fixe demokratische Kandidatin für das höchste Amt der USA gehandelt. Das war vor rund acht Jahren aber genau gleich, ihr wurde keine parteiinterne Konkurrenz vorhergesagt. Letzendlich verlor sie dennoch gegen Obama.

Sollte sich Clinton gegen einen erneuten Antritt entscheiden, gelten der US-Vizepräsident Joe Biden, die Gouverneure Martin O'Malley (Maryland) und Brian Schweitzer (Montana) sowie die Senatoren Kirsten Gillibrand (New York), Tim Kaine (Virginia) und Amy Klobuchar (Minnesota) als aussichtsreichste Kandidaten.

Offener zeigt sich das Rennen bei den Republikanern. Neben Jeb Bush (Bruder und Sohn der ehemaligen Präsidenten George W. und George H.W.) und Favorit des rechten Flügels , werden vor allem dem konservativen Senator Rand Paul aus Kentucky gute Chancen zugestanden. Ebenfalls als mögliche Kandidaten gelten die Tea-Party-Lieblinge Senator Ted Cruz (Texas) und Senator Marco Rubio (Florida).

Der Favorit der liberalen Republikaner, Chris Christie (Gouverneur von New Jersey), ist nach einem Skandal rund um eine Scheinbaustelle auf einer Brücke in Ungnade gefallen. Ihm wurden die größten Chancen auf einen Sieg gegen Hillary Clinton eingeräumt, da er für liberalere Wechselwähler eine echte Alternative darstellte.

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