"Griechenland ist aus dem Schlimmsten heraus"

"Griechenland ist aus dem Schlimmsten heraus"

Griechenland hat die schlimmste Krisenphase nach Ansicht von Finanzminister Yannis Stournaras weitgehend überstanden.

"Mehr als zwei Drittel der vorgegebenen Haushaltskorrekturen haben wir schon geschafft und zugleich all die Wettbewerbsnachteile durch hohe Lohnstückkosten wieder beseitigt", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe) mit Blick auf die Verabschiedung des jüngsten Reformpakets im Parlament. "Wir sind aus dem Schlimmsten heraus."

Stournaras berichtete weiter, dass die wichtigsten Budgetdaten im laufenden Jahr besser ausfallen als von den internationalen Geldgebern vorgegeben. Die soziale Lage in dem Land sei zwar schwierig, aber "in keiner Weise nahe an einer Explosion". Von der bevorstehenden Tourismussaison erwarte er sich zudem weitere Erholungsimpulse für die schwächelnde Konjunktur.

Seit 2010 stellen die internationalen Geldgeber aus EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) dem hoch verschuldeten Griechenland Kredite im Gesamtumfang von 240 Milliarden Euro zur Verfügung. Im Gegenzug verlangen die Kreditgeber massive Einsparungen.

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