Griechenland, Paradies der Steuersünder

Griechenland, Paradies der Steuersünder

Auf Zakynthos und Lefkada sind die Unternehmen besonders resistent gegen die Steuervorgaben.

Steuerprüfungen von Unternehmen in den griechischen Tourismusgebieten zeigen ein erschreckendes Bild in Sachen Steuermoral – das berichtet der Nachrichtendienst Bloomberg unter Berufung auf griechische Steuerbehörden. Demnach wurden bei Überprüfungen von Firmen in den vergangenen Wochen in 57 Prozent der Fälle Verstöße gegen Steuergesetze festgestellt. Kurz gesagt: Mehr als die Hälfte der Unternehmen haben sich nicht an die Vorgaben des Finanzamts gehalten.

Inseln für Steuerflüchtlinge?

Konkret wurden zwischen dem 6. und 23. Juli genau 1410 Überprüfungen durchgefährt, die insgesamt mehr als 22.400 einzelne Verstöße gegen griechische Gesetze ergeben hätten.

Die höchste Rate an Vergehen wurde dabei auf den Inseln Zakynthos, Lefkada und Kos registriert; auch die Städte Kastoria im Norden des Landes und Rethymnon auf der Insel Kreta sind wahre Paradiese für Steuerhinterziehung bzw. kreative Auslegung der entsprechenden Bestimmungen.

Bei einem einzelnen Unternehmen in Lefkada wurden nicht weniger als 311 Verstößge gegen Steuergesetze erkannt.

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