Griechenland friert Konten mutmaßlicher Steuerbetrüger ein

Griechenland friert Konten mutmaßlicher Steuerbetrüger ein

In Griechenland hat die mit Sondervollmachten ausgestattete Abteilung für die Verfolgung von Wirtschaftsverbrechen (SDOE) nach eigenen Angaben die Guthaben von 121 mutmaßlichen Steuerbetrüger eingefroren.

Im Athener Finanzministerium hieß es am Donnerstag, damit sei "erstmals" eine entsprechende Maßnahme getroffen worden. Der Gesamtbetrag der eingefrorenen Guthaben beläuft sich demnach auf mehr als 50 Millionen Euro. SDOE beschlagnahmte auch Luxusimmobilien, Aktien der Börsen Athen und New York sowie Investitionen bei Versicherungsunternehmen.

Finanzminister Giannis Stournaras erklärte: "Die Toleranz gegenüber Steuerbetrügern ist zu Ende, egal wie hoch platziert sie auch sein mögen". Es gehe nicht an, dass Lohnabhängige und Rentner für die "Budgetanpassung" gerade stehen müssten, "weil einige ihre Steuer nicht bezahlen".

In Griechenland ist die Stimmung wegen ausbleibender Zahlungen des Staates und weiterer geplanter Kürzungen bei Gehältern sowie im Renten- und Gesundheitswesen aufgeheizt. Aus Anlass der am Samstag beginnenden Internationalen Messe in Thessaloniki haben die Gewerkschaften die Parolen ausgegeben: "Alle zusammen gegen das Kürzungsprogramm der Troika aus EU, EZB und IWF" sowie "Lasst die Reichen und die Diebe Steuern bezahlen".

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