Griechenland soll Ende 2014 an die Märkte zurück

Griechenland soll Ende 2014 an die Märkte zurück

Trotz Wirtschaftskrise und weiter steigender Arbeitslosigkeit will Griechenlands Finanzminister ohne neue Notkredite auskommen. Er hoffe, das Land werde "Ende 2014 an die Märkte zurückkehren", so Giannis Stournaras. Bis dahin müsse Athen - ohne Berücksichtigung des Schuldendienstes - einen Haushaltsüberschuss erreichen und zu Wachstum zurückfinden.

"Wir sind verpflichtet, 2014 aus dem Memorandum auszusteigen", sagte der Finanzminister. Dann läuft das zweite Hilfspaket für den Mittelmeerstaat aus, der im Frühjahr 2010 unter den Rettungsschirm geschlüpft war. Die hohen Zinsen für das hochverschuldete Land von mehr als 20 Prozent hatten Athen damals zu dem Schritt gezwungen.

"Ich hoffe, wir haben Glück wie Portugal und Irland, die bei Zinsen von unter sechs Prozent mit der Rückkehr an die Märkte beginnen", sagte Stournaras. Derzeit liegt der Zins für zehnjährige griechische Staatsanleihen noch bei knapp über zehn Prozent.

Bedingt durch die Rezession stieg die Arbeitslosigkeit in dem Land auch im Februar weiter an auf 27 Prozent. Das waren gut sieben Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und 0,3 Punkte mehr als im Jänner. Von den jungen Griechen bis 24 Jahre suchen inzwischen zwei Drittel (64,2 Prozent) einen Job, vor einem Jahr war es gut die Hälfte (54,1 Prozent) gewesen.

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