Globus bei Max Bahr wieder im Rennen

Globus bei Max Bahr wieder im Rennen

Nachdem die Übernahme durch den Dortmunder Konkurrenten Hellweg auf der Zielgeraden gescheitert ist, werde nun wieder mit der saarländischen Supermarkt-Kette Globus verhandelt, sagten mehrere mit den Gesprächen vertraute Personen am Donnerstag.

Frankfurt. Globus wolle Grundstücke und Immobilien von rund 60 Max-Bahr-Märkten kaufen und spreche dazu mit der Royal Bank of Scotland (RBS), der 66 Baumärkte faktisch gehören. Globus wolle die Kette unter dem Namen Max Bahr fortführen. Der letzte Rettungsversuch für Max Bahr steht unter extremem Zeitdruck: Am Montag muss der Abverkauf der Waren in den 73 Märkten beginnen, sonst laufen immer mehr Verluste auf, die der Insolvenzverwalter tragen müsste.

Verhandlungen mit Globus bereits einmal gescheitert

Globus hatte schon vor Wochen mit der RBS über das Mieten von Max-Bahr-Märken gesprochen - die Verhandlungen waren allerdings an unterschiedlichen Preisvorstellungen gescheitert. Seitens Globus seien keine Türen zugeschlagen worden, betonte Globus-Geschäftsführer Thomas Bruch am Donnerstag auf Anfrage. Er habe die Verhandlungen um Max Bahr aufmerksam verfolgt. "Wir bitten jedoch um Verständnis, dass wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt über keine weiteren Details sprechen können", erklärte er. RBS und der Max-Bahr-Insolvenzverwalter Jens-Sören Schröder lehnten Stellungnahmen ab.

Die Verhandlungen über eine Rettung von Max Bahr ziehen sich seit Wochen hin. Für die Beschäftigten ist das eine Achterbahn-Fahrt. Sie haben sogar einen Gehaltsverzicht angeboten, um Max Bahr zu erhalten. Die Baumarktkette galt als Perle des insolventen Baumarktkonzerns Praktiker, war aber von der Pleite der Muttergesellschaft mit in die Insolvenz gerissen worden. In den 73 angestammten Max-Bahr-Märkten arbeiten derzeit rund 3.600 Menschen. Weitere 230 Praktiker- und Max-Bahr-Märkte sind schon im Ausverkauf vor der Schließung.

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