George Soros empfiehlt Deutschland Rückkehr zur D-Mark

George Soros empfiehlt Deutschland Rückkehr zur D-Mark

Der US-Großinvestor George Soros schlägt eine radikale Lösung der Euro-Schuldenkrise vor. Sollte Deutschland den Euro-Raum verlassen, "würde sich das Problem in Luft auflösen", erklärte Soros bei einem Treffen von Ökonomen in New York.

In dem Falle würde der Euro an Wert verlieren und sich die Zinsen der dramatisch verschuldeten Staaten anpassen. Erneut forderte der einflussreiche Investor Deutschland auf, der Währungsgemeinschaft den Rücken zu kehren oder seiner Führungsrolle als größter Volkswirtschaft gerecht zu werden.

Soros gehört in der zwei Billionen Dollar schweren Hedgefonds-Branche zu den Starinvestoren. Er verwaltet Vermögenswerte von etwa 25 Milliarden Dollar. Seine Investments werden genau beobachtet. Bekannt wurde er, indem er 1992 im großen Stil gegen das britische Pfund wettete.

Soros hilft Obama

Soros liegt aber nicht nur Europa am Herzen, sondern auch Barack Obama. Der Multimilliardär unterstützt die Demokraten bei den anstehenden Wahlen mit einer Millionenspende an drei sogenannte Political Action Committees (PAC). Soros habe insgesamt 1,5 Millionen Dollar an drei Komitees gespendet, teilten die den Demokraten nahestehenden Organisationen am Donnerstag mit. Diese finanzieren Werbeanzeigen für Präsident Barack Obama und demokratische Kongresskandidaten.

Soros hatte sich bei der Wahlkampffinanzierung über die PACs bisher zurückgehalten und eher Basisgruppen unterstützt. Sein Schritt könnte nun ein Anstoß für weitere Großspenden wohlhabender Anhänger der Demokraten sein, die dies bislang abgelehnt hatten, da sie die wachsende Bedeutung von Geld in der Politik kritisieren. Die PACs entstanden 2010, nachdem das Oberste Gericht der USA die bis dahin geltenden Grenzen für Wahlkampfspenden für verfassungswidrig erklärt hatte. Die Organisationen dürfen zwar beliebig hohe Summen einsammeln, unterstehen jedoch nicht der Kontrolle der Kandidaten selbst. Spender sind Einzelpersonen, Unternehmen und Gewerkschaften, die damit indirekt ihren Wunschkandidaten unterstützen.

Soros, der 2004 vergebens mehr als 27 Millionen Dollar ausgab, um die Wiederwahl des damaligen Präsidenten George W. Bush zu verhindern, hatte bisher den Spendenrekord in der Geschichte des US-Wahlkampfs gehalten. Dieses Jahr wurde er jedoch vom milliardenschweren Casinomagnat Sheldon Adelson überholt, der die Republikaner nach eigenen Angaben mit 70 Millionen Dollar unterstützt.

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