George Soros hat Angst vor einem Währungskrieg

George Soros hat Angst vor einem Währungskrieg

Der US-Investor George Soros kritisiert die deutsche Sparpolitik und sieht diese als möglichen Auslöser eines internationalen "Währungskrieges".

Der US-Großinvestor George Soros wirft Deutschland einen einseitigen Sparkurs vor, der zu einem internationalen "Währungskrieg" führen könnte. "Die Deutschen glauben an Einsparungen, und der Rest der Welt glaubt an geldpolitische Lockerungen", sagte Soros am Donnerstag am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos dem Sender CNBC. Dieser Widerstreit könnte seiner Auffassung nach eine gefährliche Auseinandersetzung lostreten. "Ich glaube, die größte Gefahr ist tatsächlich, möglicherweise, ein Währungskrieg", sagte Soros. Die geldpolitischen Lockerungen der US-Notenbank (Fed) lobte er ausdrücklich als die richtige Politik.

Die Debatte über die Gefahr eines globalen Abwertungswettlaufs zwischen wichtigen Währungen wurde zuletzt dadurch befeuert, dass die neue japanische Regierung eine höchst expansive Finanz- wie auch Geldpolitik verfolgt. Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel hatte in Davos ihre Sorge darüber ausgedrückt.

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