Gehalts-Exzesse der Banker – Das fröhliche Abcashen geht munter weiter

Gehalts-Exzesse der Banker – Das fröhliche Abcashen geht munter weiter

In Großbritannien haben zwei Drittel der Finanzdienstleister einer Umfrage zufolge die Gehälter ihrer Mitarbeiter im Schnitt um 20 Prozent erhöht, rechtzeitig bevor die Bonus-Obergrenze in der Europäischen Union (EU) 2014 in Kraft tritt.

Sie fürchteten, dass ihnen ausländische Konkurrenten sonst Mitarbeiter abspenstig machten, wie 93 Prozent der befragten Unternehmen in der am Montag veröffentlichten Umfrage von Robert Half Financial Services angaben. Zugleich zeigten sie sich besorgt, dass die steigenden Fixgehälter zu einer ungesunden Struktur der Personalkosten führen könnten.

Von 2014 dürfen Banker, die mehr als 500.000 Euro im Jahr verdienen, erfolgsabhängige Zahlungen nur noch in Höhe ihres Grundgehalts bekommen. Mit Zustimmung der Aktionäre können sie ihr Grundgehalt mit den Sonderzahlungen verdreifachen. Die exzessiven Boni, die einigen Investmentbankern in guten Jahren hohe zweistellige Millionengehälter bescherten, hatten die Politik nach der Finanzkrise auf den Plan gerufen.

Branchen- und Gehaltsexperten hatten die in der Umfrage aufgezeigte Entwicklung der Gehälter bereits voraussgesagt, weil die Banken versuchten, gegenüber US-Instituten im Kampf um die besten Mitarbeiter wettbewerbsfähig zu bleiben. Sie warnen, dass die Banken mit höheren Fixgehältern weniger flexibel reagieren könnten, wenn sie in schlechten Zeiten weniger verdienten.

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