Fukushima – Kauf seltener Erden statt Hilfe nach dem Tsunami

 Fukushima – Kauf seltener Erden statt Hilfe nach dem Tsunami

Für den Wiederaufbau nach dem Tsunami in Japan vorgesehene Gelder sind einem Regierungsbericht zufolge teilweise in vollkommen andere Projekte geflossen.

So wurden Teile der Gesamtsumme von 14,9 Milliarden Yen (rund 144 Milliarden Euro) etwa für den Straßenbau auf der südlichen Insel Okinawa oder den Kauf seltener Erden verwendet, wie aus einem von der Regierung in Auftrag gegebenen und am Donnerstag veröffentlichten Prüfungsbericht hervorgeht.

Demnach wurde zudem für 4,2 Milliarden Yen Ausrüstung zur Katastrophenprävention in südostasiatische Länder geliefert.

Eigentlich waren die knapp 15 Milliarden Yen ausschließlich für den Wiederaufbau des Nordostens Japans gedacht. Fast 19.000 Menschen waren im März 2011 ums Leben gekommen, als ein schweres Erdbeben und ein anschließender Tsunami die Gegend erschütterten. Die Naturkatastrophe führte zur Kernschmelze in der Atomanlage in Fukushima, der folgenschwersten Atomkatastrophe seit dem Unglück von Tschernobyl 1986.

Fast 20 Monat später leben immer noch mehr als 300.000 Menschen in provisorischen Unterkünften - weil ihre Häuser noch nicht wieder aufgebaut wurden oder weil die Umgebung noch radioaktiv verseucht ist. Politiker aus Nordostjapan kritisieren immer wieder, dass der Wiederaufbau viel zu schleppend vorangehe.

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