"Für europäische Airlines verschlechtert sich das Geschäftsumfeld rapide"

"Für europäische Airlines verschlechtert sich das Geschäftsumfeld rapide"

"Für europäische Fluggesellschaften verschlechtert sich das Geschäftsumfeld rapide, was zu großen Verlusten führt", erklärte der internationale Branchenverband IATA.

Er stellte zugleich eine wachsende Kluft zwischen den Regionen fest. Während sich in Europa die Aussichten eintrübten, verbesserten sich die Gewinnaussichten der Fluglinien in Nord- und Südamerika. Vor allem in Nordamerika habe der Flugverkehr dank geringeren Treibstoffkosten wieder zugelegt. Für die Gesamtbranche blieb der Verband bei seiner Prognose, dass sich die Gewinne in diesem Jahr auf drei Milliarden Dollar summieren. Im vergangenen Jahr waren es noch 7,9 Milliarden, 2010 gab es mit 15,8 Milliarden Dollar einen Spitzenwert.

IATA-Generaldirektor Tony Tyler warnte in seiner Eröffnungsrede vor einem Handelskrieg als Folge der umstrittenen EU-Klimaschutz-Abgabe für Fluglinien. Aus einem solchen Krieg werde niemand als Gewinner hervorgehen, sagte Tyler. Es sei nun an Europa, die Situation zu entschärfen und einen tragfähigen Lösungsvorschlag zu machen.

Gegen die EU-Vorgabe laufen vor allem China, die USA und Indien Sturm. Die EU-Kommission hat 2012 für Fluggesellschaften einen Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten eingeführt. Alle Fluglinien, die Europa anfliegen, müssen danach ausreichend CO2-Rechte besitzen. Etwa 85 Prozent davon werden von den EU-Staaten gratis zugeteilt, der Rest muss über die Börse gekauft werden. Viele außereuropäische Fluglinien wollen sich nicht beteiligen, europäische protestieren wegen Wettbewerbsbehinderung.

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