Frauenquote ist den Vorständen der DAX- und ATX-Konzerne kein Thema

Frauenquote ist den Vorständen der DAX- und ATX-Konzerne kein Thema

Frauen in den Spitzenpositionen börsenotierter Konzerne? In Deutschland und in Österreich sucht man Damen weitgehend vergeblich - zumindest was die im Dax und ATX notierten Unternehmen betrifft.

Berlin/Wien. Der Frauenanteil in den 30 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands ist im Jahr 2013 weiter gesunken. Aktuell gibt es unter den 191 Vorstandsmitgliedern der 30 im Dax notierten Unternehmen zwölf Frauen. Das entspricht einer Quote von nur noch 6,3 Prozent gegenüber 7,8 Prozent im Vorjahr.

Aus den Vorständen ausgeschiedenen sind demnach die Personalchefinnen Regine Stachelhaus bei E.ON, Luisa Deplazes Delgado bei SAP und Brigitte Ederer sowie Einkaufschefin Barbara Kux bei Siemens. Neu hinzugekommen ist nur Bettina Volkens bei der Lufthansa. Auch sie hat das Ressort Personal inne.

Auch in Österreich ist die Frauenquote in den 20 ATX-Konzernen sehr dürftig. Von den insgesamt 84 Vorstandsposten werden bloß vier von Frauen besetzt. Es sind dies Birgit Noggler bei der Immofinanz, Barbara Potisk-Eibensteiner bei der RHI, Humitsch Marina bei der Strabag und Judit Havasi bei der Vienna Insurance Group. Die Frauenquote liegt damit in Österreich mit lediglich 4,76 Prozent noch unter der in Deutschland.

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