Flug MH370 – U-Boot sucht wieder nach Wrack

Flug MH370 – U-Boot sucht wieder nach Wrack

Das unbemannte U-Boot Bluefin-21 sei am Donnerstag im Indischen Ozean wieder ins Wasser gelassen worden, teilte das Koordinationszentrum zur Suche der Boeing in der australischen Hauptstadt Canberra mit.

Ein technisches Problem wurde gelöst. Bluefin-21 sucht in rund 4.000 Metern Tiefe in einer Region, in der Anfang April akustische Signale aufgefangen worden waren.

Seit neun Wochen ist Flug MH370 auf mysteriöse Weise über dem Ozean verschollen, doch die Suche nach der Maschine soll nicht aufgegeben werden. Die australische Regierung hat mehr als 60 Millionen Euro dafür bereitgestellt.

Malaysia fordert Nonstop-Positionsbestimmung

Malaysia fordert Änderungen an Flugzeugen, um Fälle wie das Verschwinden von Flug MH370 in Zukunft zu verhindern. Es gehöre zu den erstaunlichsten Erkenntnissen dieser Tragöde, "dass eine Linienmaschine von der Größe einer Boeing 777 fast ohne eine Spur verschwinden kann", schrieb Ministerpräsident Najib Razak in einem Beitrag für das "Wall Street Journal".

In Zeiten von Smartphone und mobilem Internet sei eine Nonstop-Positionsbestimmung von Flugzeugen "längst überfällig". Zudem könnten wichtige Kommunikationssysteme in Flugzeugen so umgebaut werden, dass sie nicht mehr händisch abgeschaltet werden können, regte Razak an.

Das Flugzeug mit 239 Insassen an Bord war am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking plötzlich von den Radarschirmen verschwunden. Es ist bis heute ungeklärt, warum und wie dies geschah.

Die malaysischen Ermittler gehen davon aus, dass die Maschine fernab von ihrer eigentlichen Route in den Indischen Ozean stürzte. Beweise dafür gibt es bisher nicht, auch intensivste Suchbemühungen brachten keine Spur. Nach Angaben der malaysischen Behörden wurden der Transponder, der die Position der Maschine meldet, und das Kommunikationssystem ACARS vor dem Verschwinden der Maschine offenbar manuell abgeschaltet. EU-Behörde will neue Flugschreiber

Geplant sei etwa eine neue Frequenz, mit der nach einem Unglück die Suche nach der sogenannten Black Box unter Wasser vereinfacht werden soll, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Weiters sollen Gespräche im Cockpit länger als bisher aufgezeichnet werden, um einen Unfallhergang besser nachvollziehen zu können. Die Boeing 777 der Malaysia Airlines verschwand am 8. März auf dem Flug von Kuala Lumpur nach Peking aus bisher ungeklärter Ursache von den Radarschirmen. Vermutlich stürzte der Großraumjet mit 239 Menschen an Bord sieben Stunden danach in den Indischen Ozean. Sollte die Black Box je entdeckt werden, wären die entscheidenden Momente des Fluges nicht enthalten, weil Gespräche im Cockpit in der Regel nur zwei Stunden vor einem Absturz aufgezeichnet werden.

Auch zwei Monate nach dem Verschwinden der Maschine wird nach Trümmerteilen gesucht. Experten zufolge könnte die Suche ein Jahr in Anspruch nehmen.

Für neue Vorschriften für Flugschreiber hatte sich bereits Frankreich eingesetzt, nachdem ein Airbus A330 im Jahr 2009 auf dem Flug von Rio de Janeiro nach Paris in den Atlantischen Ozean stürzte. Die Vorschläge sind bisher nicht umgesetzt worden.

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