EZB-Treffen: Neue Zinssenkung unwahrscheinlich

EZB-Treffen: Neue Zinssenkung unwahrscheinlich

Die 23 Mitglieder des EZB-Rats beraten ab heute in Frankfurt über den weiteren geldpolitischen Kurs der Europäischen Zentralbank. Nachdem der Leitzins seit vergangenem Monat bei einem Rekordtief von 0,25 Prozent liegt, glauben Experten aber nicht, dass eine weitere Senkung angedacht wird.

Auch Mitglieder des Rates haben anklingen lassen, dass es keine weitere Senkung gegen wird. Andere geldpolitische Geschütze könnten aber im Kampf gegen die Kreditklemme mehrere EU-Länder in Stellung gebracht werden.

Zusätzliche Geldspritzen nach dem Vorbild der beiden Megatender sind denkbar. Die EZB pumpte so vor zwei Jahren eine Billion Euro in das Finanzsystem der Währungsunion. Auch das Absenken der Mindestreserve könnte eine Möglichkeit sein. Als weniger realistisch werden negative Zinsen betrachtet. In diesem Fall würden Banken, die Geld nur bunkern anstatt es zu verleihen, einen Strafzins zahlen müssen.

Besonderes Augenmerk wird zusätzlich auf die Inflationsprognosen der einzelnen EU-Länder gelegt werden. Sollten diese auf eine längere Phase mit niedrigen Teuerungsraten hindeuten, könnte sich der Rat zum Handeln gezwungen sehen. Schließlich wurde die letzte Zinssenkung mit der niedrigen Inflation begründet. Eine zu niedrige Teuerung bei schwachem Wirtschaftswachstum könnte auf mittlere Sicht zu einer Deflation führen. Eine Folge daraus wäre eine Spirale von sinkenden Preisen, sinkenden Inflationen und steigender Arbeitslosigkeit.

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