EZB-Chefvolkswirt Praet mahnt: Deutschland muss mehr im Inland investieren

EZB-Chefvolkswirt Praet mahnt: Deutschland muss mehr im Inland investieren

Deutschlands Rekord-Handelsüberschuss von 20,4 Milliarden Euro tut Europas Wirtschaft nicht gut. EZB-Chefsvolkswirt Peter Praet fordert mehr Investitionen im Inland.

Berlin. Die Europäische Zentralbank (EZB) mischt sich in die Diskussion über den hohen Exportüberschuss Deutschlands ein. EZB-Chefvolkswirt Peter Praet sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagausgabe), es sei wichtig, dass Deutschland mehr im Inland investiere.

Europas größte Volkswirtschaft kam im September auf einen Rekordüberschuss im Handel von 20,4 Milliarden Euro. Während Unternehmen und Bundesregierung die seit Jahren anhaltende Exportstärke verteidigen, kommt Kritik von Handelspartnern wie den USA. Sie argumentieren, dass damit Ungleichgewichte im weltweiten Handel verstärkt würden.

Praet verteidigte zudem erneut die jüngste Senkung der Leitzinsen durch die EZB auf das Rekordtief von 0,25 Prozent. Obwohl die Nulllinie fast erreicht sei, habe die EZB noch viele Handlungsmöglichkeiten, um Banken und die Konjunktur zu stärken. Dazu gehörten beispielsweise weitere Geldspritzen für die Kreditinstitute. "Aber an diesem Punkt sind wir nicht."

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