Ex-Fed-Chef Bernanke widmet sich künftig der Wissenschaft

Ex-Fed-Chef Bernanke widmet sich künftig der Wissenschaft

Ben Bernanke wird sich künftig der Wissenschaft widmen: Sein neuer Arbeitgeber ist der Think tank Brookings Institution in Washington, wo der ehemalige Fed-Chef als "Distinguished Fellow" arbeiten wird.

Das 1916 gegründete Brookings Institut ist fast so alt wie die Federal Reserve, die voriges Jahr ihren hundertsten Geburtstag feierte. "Willkommen an Bord", heißt es im Begrüßungstext an die Adresse Bernankes. Der einst mächtigste Notenbanker der Welt könne sich nun auf weniger hektische Zeiten einstellen: "Er muss nicht jeden Tag nach dem Aufstehen auf seinen Computer schauen, was an den asiatischen Märkten läuft", heißt es darin. Stattdessen habe Bernanke künftig viel Zeit, das Geschehene zu analysieren.

Bernanke gab bei einer seiner letzten großen Auftritte im Amt Mitte Januar auf einer Veranstaltung der Brookings Institution bekannt, dass ihm die Finanzkrise "mehr als eine schlaflose Nacht" beschert habe. Zugleich hatte er bei dieser Gelegenheit mit seinen Kritikern abgerechnet, die seine unkonventionelle Geldpolitik wegen potenzieller Gefahren für die Preisentwicklung geißelten. Die Staatsanleihenkäufe zum Ankurbeln der Wirtschaft - im Fachjargon Quantitative Easing genannt - seien erfolgreich gewesen. "Das Problem mit der Quantitativen Lockerung ist nur, dass sie in der Praxis funktioniert, nicht aber in der Theorie." Den Beweis dafür muss seine Nachfolgerin Janet Yellen antreten, die am Montag ihren Amtseid ablegte.

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