"Es wäre schädlich für uns alle"

"Es wäre schädlich für uns alle"

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hat angekündigt, am Donnerstag vor dem EU-Finanzgipfel noch bilateral mit den Staats- und Regierungschefs mögliche Kompromisse ausloten zu wollen.

"Am Donnerstag werden (EU-Kommissionspräsident) Jose Manuel Barroso und ich jeden von Ihnen einzeln treffen", schreibt der EU-Gipfelchef in seinem am Dienstag veröffentlichten Einladungsschreiben für den EU-Gipfel.

Der Gipfel soll dann regulär am Donnerstagabend um 20.00 Uhr beginnen. Für Donnerstagabend kündigte der EU-Ratspräsident eine revidierte Version seines Kompromissvorschlages für den EU-Finanzrahmen von 2014 bis 2020 an.

Der Vorschlag des EU-Ratspräsidenten sieht für die Verpflichtungsermächtigungen einen 973,2 Milliarden Euro schweren Finanzrahmen und Kürzungen in der Höhe von etwa 80 Milliarden Euro gegenüber dem Entwurf der EU-Kommission vor. Inklusiver aller Programme auch außerhalb des Finanzrahmens würde die EU-Finanzierung von 2014 bis 2020 1.010,8 Milliarden Euro ausmachen.

Van Rompuy warnte in seinem Brief vor den Folgen eines Scheiterns: "Machen wir uns nichts vor: Eine fehlende Einigung wäre schädlich für uns alle. Deshalb habe ich Vorkehrungen getroffen, sodass unser Treffen verlängert werden kann, wenn dies notwendig ist."

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