Erstes Snowden-Video seit Ankunft in Moskau

Erstes Snowden-Video seit Ankunft in Moskau

In der kurzen Aufnahme, die in der Nacht zu Samstag verbreitet wurde, warnt Snowden vor der Staatsspionage, die wie "eine Art riesiges Netz ganze Bevölkerungen unter Überwachung stellt".

Auf der ganzen Welt werde den Menschen inzwischen klar, dass Geheimdienstprogramme "uns nicht mehr Sicherheit geben, sie schwächen unsere Wirtschaft, unsere Länder, sie beschränken unsere Freiheit zu reden, zu denken, zu leben und kreativ zu sein, Beziehungen zu haben (...)", sagt Snowden in dem Video weiter. Er spricht zu einer Gruppe von vier ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeitern, die ihm am Donnerstag einen Preis verliehen hatten.

In dem Video trägt Snowden einen schwarzen Anzug und ein blaues Hemd ohne Krawatte. Bei einem Abendessen mit den Ex-Agenten wirkt er guter Laune.

Snowden hatte im Juni damit begonnen, den Zeitungen "Washington Post" und "Guardian" Informationen über umfangreiche Überwachungsprogramme zuzuspielen, mit denen die NSA und andere Geheimdienste massenhaft Telefonate und E-Mails überwachen. Wegen der Enthüllungen wird der 30-Jährige von den USA per Haftbefehl gesucht.

Der Informatiker hatte sich zunächst nach Hongkong abgesetzt und war dann mit einem ungültigen Reisepass nach Moskau geflogen. Dort saß er wochenlang im Transitbereich des Flughafens fest, bevor ihm Russlands Regierung im August für ein Jahr Asyl gewährte.

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

Politik

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

International

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

der polnische Finanzminister Mateusz Szczurek will 700 Milliarden für Investitionen in Europa. Alle 28 EU-Mitgliedsstaaten sollen einzahlen
 

International

Polen will 700-Milliarden-Investitionsfonds für Europa