"Ein EU-Austritt ist wirtschaftlicher Suizid"

"Ein EU-Austritt ist wirtschaftlicher Suizid"

Dessen Pläne für ein Referendum zum EU-Austritt seien ein zum Scheitern verurteilter Versuch, die eigene Partei in der Europa-Frage zu einen, konstatiert der liberale Politiker laut Redemanuskript am Dienstag.

In seiner Rede greift er den eingeschlagenen Kurs des konservativen Regierungschefs scharf an. Dieser hatte Anfang des Jahres überraschend ein Referendum über einen EU-Austritt nach den Parlamentswahlen 2015 angekündigt. Cameron steht unter erheblichem Druck der Europa-Kritiker in seiner Partei. Viele sehen die EU als übermächtig an und fürchten um die Souveränität Großbritanniens.

Clegg wirft Cameron in der Rede vor, eine Kettenreaktion auszulösen, die zum EU-Austritt Großbritanniens führen könnte. Dies sei kurzfristiges, politisches Kalkül, das aber das nationale Interesse gefährden könne, heißt es in dem Redemanuskript. "Es ist ein Spiel mit dem Feuer, und, wenn wir diesen Weg gehen, wird es Großbritannien sein, das sich verbrennt." Einen Austritt aus der EU verglich er mit einem "wirtschaftlichen Suizid".

Durch die Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU) hat Großbritannien Zugang zum Binnenmarkt mit 500 Millionen Einwohnern. Zudem profitiert das Land von mehr als 50 Handelsvereinbarungen weltweit, die die EU getroffen hat.

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

Politik

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

International

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

der polnische Finanzminister Mateusz Szczurek will 700 Milliarden für Investitionen in Europa. Alle 28 EU-Mitgliedsstaaten sollen einzahlen
 

International

Polen will 700-Milliarden-Investitionsfonds für Europa