Düstere Aussichten für die Schwellenländer

Düstere Aussichten für die Schwellenländer

Das Wirtschaftswachstum in Schwellenländern könnte in den vergangenen Monaten so niedrig wie seit September 2011 nicht mehr gewesen sein. Die nachlassende weltweite Nachfrage nach verarbeitenden Gütern und nach Dienstleistungen dürfte sich entsprechend negativ ausgewirkt haben, stellte HSBC unter Berufung auf eine Befragung von Einkaufsmanagern fest.

Der HSBC Emerging Markets Index, der von Markit Economics zusammengestellt wird und die Lage bei mehr als 5000 Unternehmen umfasst, ist im April auf 51,3 gefallen, nachdem er im Vormonat noch bei 52,5 gelegen hatte, teilte die britische Bank am Mittwoch mit.

“Das schwächere Wirtschaftswachstum in den meisten Industrienationen beginnt sich nun auch in den Schwellenländern auszuwirken”, sagte Frederic Neumann, stellvertretender Leiter von der volkswirtschaftlichen Abteilung von HSBC für Asien.

“Das verlangsamte Wachstum erhöht die Verwundbarkeit der Schwellenländer bei einem Rückschlag in den Industrienationen, sei es nun eine Verschärfung der Krise in Europa oder ein Wiederaufleben der Finanzkrise, das die Schwellenländer ebenfalls schnell erfassen würde.”
Der MSCI Emerging Markets Index ist seit Jahresbeginn um 0,4 Prozent gestiegen, während der S&P 500 um rund 14 Prozent zugelegt hat.

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

Politik

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

International

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

der polnische Finanzminister Mateusz Szczurek will 700 Milliarden für Investitionen in Europa. Alle 28 EU-Mitgliedsstaaten sollen einzahlen
 

International

Polen will 700-Milliarden-Investitionsfonds für Europa