Dritte Anklage gegen Ägyptens Ex-Präsident Mursi

Dritte Anklage gegen Ägyptens Ex-Präsident Mursi

Mursi wird nach Angaben eines Ermittlungsrichters zusammen mit 129 anderen Personen beschuldigt, an einem Massenausbruch aus einem Gefängnis im Jahr 2011 beteiligt gewesen zu sein, bei dem mehrere Polizisten getötet wurden.

Unter den Angeklagten sind auch Mitglieder der palästinensischen Hamas und der libanesischen Hisbollah. Beide sind radikal-islamische Organisationen. Zu dem Ausbruch kam es während des Aufstandes gegen den damaligen Staatschef Husni Mubarak.

Am Mittwoch hatte die Staatsanwaltschaft eine Klage gegen Mursi wegen Verschwörung mit dem Ausland vorgelegt. Mursi und 35 weiteren Islamisten wird darin die Planung von Anschlägen in Ägypten zur Last gelegt. Konkret geht es um Angriffe auf Sicherheitskräfte auf der Sinai-Halbinsel nach seiner Absetzung.

Mursi, der nach dem Sturz Mubaraks zum Präsidenten gewählt worden war, wurde am 3. Juli vom Militär entmachtet. Seit November muss er sich vor Gericht gemeinsam mit weiteren Angeklagten der islamistischen Muslimbruderschaft bereits wegen Anstiftung zur Gewalt verantworten. Ihm wird vorgeworfen, für den Tod von Demonstranten vor einem Jahr mitverantwortlich zu sein. Damals wurden etwa ein Dutzend Menschen getötet, als es bei Protesten von Gegnern Mursis zu Zusammenstößen kam.

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