Drei Milliarden Euro Schaden durch Hochwasser in Serbien und Bosnien

Drei Milliarden Euro Schaden durch Hochwasser in Serbien und Bosnien

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung beziffert den durch die im Mai 2014 entstandenen Schaden in den Hochwasser-Gebieten am Balkan - Serbien und Bosnien - mit rund drei Milliarden Euro.

Der durch die kürzlichen katastrophalen Überschwemmungen in Serbien und Bosnien verursachte Sachschaden dürfte bei drei Milliarden Euro liegen. Grobe Schadenbewertungen würden nach Meinung der EBRD (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung) zeigen, dass der Schaden in Serbien zwischen 1,5 und zwei Milliarden Euro betragen, in Bosnien bei 1,3 Milliarden Euro liegen dürfte.

Besonders schwer getroffen wurde die Landwirtschaft, auf die in Serbien rund zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) und in Bosnien etwa sechs Prozent entfallen, teilte die EBRD in einer Aussendung mit. In Serbien wurden auch die Stromwirtschaft und Kohle-Bergwerke sowie die Infrastruktur schwer getroffen. Die Überschwemmungen würden sich in den zwei Staaten auf das kurzfristige wirtschaftliche Wachstum auswirken und die Prioritäten im Budget für 2014 abändern, bewertete die EBRD. Die Bank geht derzeit vom wirtschaftlichen Wachstum von 1,8 Prozent des BIP für Serbien und einem Prozent für Bosnien aus. Diese Prognosen dürften ihrer Meinung nach nach unten revidiert werden.

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

Politik

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

International

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

der polnische Finanzminister Mateusz Szczurek will 700 Milliarden für Investitionen in Europa. Alle 28 EU-Mitgliedsstaaten sollen einzahlen
 

International

Polen will 700-Milliarden-Investitionsfonds für Europa