Die Zukunft von Spanien verlässt das Land

Die Zukunft von Spanien verlässt das Land

Nach jüngsten Angaben des Nationalen Statistikinstituts (INE) stieg die Arbeitsimmigration unter Spaniens Jugendlichen seit dem Einsetzen der Wirtschaftskrise im Jahr 2008 um 41 Prozent an. Unterdessen ist die Jugendarbeitslosenquote zwischen 2008 und heute von 29,1 Prozent auf aktuell 56,14 Prozent angestiegen.

Wie die spanische Zeitung "El Mundo" am Samstag mit Bezug auf die INE-Statistik berichtet, suchten 2012 die meisten Jugendlichen zwischen 20 und 30 Jahren vor allem in Ecuador, Großbritannien, Frankreich und Deutschland ihr Glück. Auch Venezuela, Argentinien, Kolumbien, Peru und Brasilien gehörten zu den Ländern, in denen junge Spanier am meisten Jobchancen vermuten. Neben den sprachlichen Vorteilen, die Spanier in den lateinamerikanischen Ländern finden, gab es in Spanien auch konkrete Initiativen lateinamerikanischer Länder auf der Suche nach spanischem Fachpersonal. So bot Ecuador beispielsweise 5.500 Stellen für spanische Lehrer an.

Dennoch suchte über die Hälfte aller jugendlichen Arbeitsimmigranten aus Spanien ihr Glück innerhalb der Europäischen Union. Dabei zog es die meisten Spanier nach Deutschland, das mit Spanien im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit konkrete Ausbildung- und Jobangebote für Spanier ausgeschrieben hat. Im vergangenen Jahr gingen rund 21.000 junge Spanier zur Jobsuche nach Deutschland. Laut dem spanischen Gewerkschaftsbund UGT sind von diesen aber bereits 11.000 aufgrund von Sprachproblemen und Schwierigkeiten bei der Anerkennung von Zeugnissen wieder nach Spanien zurückgekehrt.

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