Die Zeit wird knapp – Zypern hat noch Geld bis Mai

Die Zeit wird knapp – Zypern hat noch Geld bis Mai

Dies sagte am Mittwoch der scheidende zypriotische Finanzminister Vassos Shiarly Journalisten in der Inselhauptstadt Nikosia. Zuvor hatte er sich mit seinem designierten Nachfolger Michalis Sarris getroffen und ihn über die Lage der zypriotischen Finanzen informiert. Sarris wird am 1. März sein Amt antreten.

"Das Thema Zypern wird am Montag im Mittelpunkt der Beratungen der Eurogruppe sein", sagte Shiarly. Nikosia braucht nach bisherigen Schätzungen rund 17,5 Milliarden Euro Finanzhilfe. Es gibt aber auch Informationen, dass die Summe kleiner sein könnte.

Der neue Finanzminister Sarris hat nach eigenen Worten bereits Kontakt mit seinen künftigen Gesprächspartnern in der Eurogruppe aufgenommen. Ziel der neuen Regierung sei es, so schnell wie möglich eine "umfassende Lösung für Zypern" auszuarbeiten.

Zypern hat nach den Präsidialwahlen am 24. Februar einen neuen Mann am Steuer. Der neue Präsident, der konservative Politiker Nikos Anastasiades, hatte am Montag schon den neuen Finanzminister Sarris ernannt und erklärt, er wolle Zypern wieder auf europäischen Kurs bringen.

Sarris gilt als der Architekt des Beitrittes Zyperns zur EU (2004) und zur Währungsunion (2008). Der 65-Jährige Ökonom war Mitglied des Vorstandes der Notenbank Zyperns und zwischen 2005 und 2008 Finanzminister. Er nahm in den vergangenen Monaten an den Verhandlungen Zyperns mit Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) der EU und der Europäischen Zentralbank (EZB) über die nötigen Maßnahmen zur Konsolidierung der zypriotischen Finanzen teil. Sarris hatte bis 2004 für die Weltbank gearbeitet.

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