Die Schweiz igelt sich ein: Bevölkerung stimmt für Zuwanderungsbegrenzungen

Die Schweiz igelt sich ein: Bevölkerung stimmt für Zuwanderungsbegrenzungen

Die Schweiz wird ihre Zuwanderungsbestimmungen wieder verschärfen. eine von der nationalkonservativen SVP initiierte Volksabstimmung wurde am Sonntag mit knapper Mehrheit angenommen. Laut SVP bedeute das für die Regierung, den Bundesrat, "einen glasklaren Auftrag, neu mit der EU zu verhandeln, dass es nun statt Personenfreizügigkeit das Kontingent-Regime geben wird.

Mit einer hauchdünnen Mehrheit haben die Schweizer Wähler am Sonntag die Beschränkung der Einwanderung beschlossen. In einer Volksabstimmung sprachen sich 50,3 Prozent der Eidgenossen für die von der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) auf den Weg gebrachte Initiative "Gegen Masseneinwanderung" aus, wie das Schweizer Fernsehen auf der Basis der vorläufigen Ergebnisse aus den Kantonen meldete.

Die Initiative, die die Regierung innerhalb von drei Jahren umsetzen muss, sieht eine zahlenmäßige Beschränkung der jährlichen Einwanderung vor. Treffen wird die Regelung vor allem Bürger der EU, die bisher ohne spezielle Genehmigung in die Schweiz umziehen können, wenn sie eine Arbeitsstelle haben.

In den vergangenen fünf Jahren kamen jeweils knapp 80.000 Menschen aus dem Ausland in die Schweiz, 70 Prozent stammten aus der EU. Inzwischen hat die Alpenrepublik bei rund acht Millionen Einwohnern einen Ausländeranteil von knapp 25 Prozent. Das ist fast dreimal so viel wie in Deutschland.

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