"Die schlimmste Krise in der Geschichte der EU"

"Die schlimmste Krise in der Geschichte der EU"

Italienischer Regierungschef Mario Monti sieht die Euro-Krise als größte Herausforderung der Union - Spanier unterstreichen Reformwillen

Der italienische Regierungschef Mario Monti hat die Euro-Krise als "tiefgreifendste und schlimmste Krise in der Geschichte der Europäischen Union" bezeichnet. Die von der EU getroffenen finanzpolitischen Gegenmaßnahmen seien äußerst wichtig gewesen, sagte Monti am Mittwoch vor der UNO-Vollversammlung in New York. "Es ist jetzt aber auch notwendig, dass die europäischen Regierungen auf nationaler Ebene Erfolge vorweisen." Italien werde sich weiter anstrengen, seine eigenen Ziele in Hinblick auf Wachstum und finanzpolitische Nachhaltigkeit zu erreichen.

"Die Welt hat gelernt, wie wichtig ein wachstumsfähiges Europa für die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Herausforderungen ist und wie wichtig der Euro für die Erholung der Weltwirtschaft ist", sagte Monti weiter. Es war der erste Auftritt des Regierungschefs in der Generaldebatte der UNO-Vollversammlung.

Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy bekräftigte unterdessen den Reformwillen seiner Regierung. "Wir wissen, was wir tun müssen, und da wir es wissen, tun wir es", sagte Rajoy am Mittwoch am Rande der UNO-Vollversammlung in New York. Die spanische Regierung verfolge eine klare ökonomische Strategie. Sie verfüge in den kommenden Jahren zudem über ein stabiles Parlament, das ihr die Einführung der benötigten Reformen erlauben werde. Die Regierung will am Donnerstag ihren Entwurf für das Budget 2013 vorlegen. Rajoy hat angekündigt, dass dieser neue Reformen beinhalten wird, darunter Einschränkung bei der Frühpensionen. Informierten Kreisen zufolge ist auch ein Einfrieren der Löhne in der öffentlichen Verwaltung geplant. Spanien steht im Zentrum der europäischen Schuldenkrise. Die Unklarheit über die weiteren Schritte der Regierung belastet die Märkte.

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