Deutschland skurril: SPD mit Anti-Uli-Hoeneß-Kampagne im Wahlkampf

Deutschland skurril: SPD mit Anti-Uli-Hoeneß-Kampagne im Wahlkampf

Vor allem an Fans von Borussia Dortmund und Schalke 04 sollen am kommenden Wochenende bis zu 100.000 Karten verteilt werden, die Kanzlerin Angela Merkel beim Handschlag mit FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß zeigen. In Anspielung auf dessen drohende Anklage wegen seiner Steueraffäre wurden Merkel die Worte "Glückwunsch Uli! Wir Steuern das schon" in den Mund gelegt. FDP und CSU reagierten empört.

Die SPD will eine härtere Gangart gegen Steuerbetrug in Deutschland. Laut Generalsekretärin Andrea Nahles wollen Mitglieder der Jusos die Postkarten unter anderem in Hannover, wo Schalke spielt, und beim Heimspiel von Borussia Dortmund gegen Werder Bremen verteilen.

Der schleswig-holsteinische FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki reagierte mit harscher Kritik. "Die geplante Aktion einer Anti-Uli-Hoeneß-Kampagne ist an Geschmacklosigkeit nicht mehr zu überbieten", erklärte er am Donnerstag. Der Pranger entstamme der Zeit des Mittelalters. "Im Übrigen sollten die Jusos, wenn sie einen Arsch in der Hose haben, die Karten in München vor dem nächsten Bayern-Heimspiel verteilen", so Kubicki.

In Deutschland wird am 22. September ein neuer Bundestag gewählt. Die SPD liegt mit ihrem Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück in den Umfragen weit zurück. Eine Woche vorher wird im Bundesland Bayern der Landtag gewählt.

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

Politik

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

International

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

der polnische Finanzminister Mateusz Szczurek will 700 Milliarden für Investitionen in Europa. Alle 28 EU-Mitgliedsstaaten sollen einzahlen
 

International

Polen will 700-Milliarden-Investitionsfonds für Europa