Deutschland hat Angst vor Bomben-Drohnen

Deutschland hat Angst vor Bomben-Drohnen

Ferngesteuerte Drohnen, die mit Sprengstoff bestückt sind, sind nach Ansicht des deutschen Bundeskriminalamts eine reale Bedrohung. Angeblich planen islamistische Terroristen solche Anschläge.

Das Bundeskriminalamt hat einem Medienbericht zufolge vor Anschlägen mit ferngesteuerten Modellflugzeugen und Drohnen in Deutschland gewarnt. Als potenzielle Täter kämen insbesondere Fanatiker "aus dem Bereich des islamistischen Terrorismus" infrage, berichtete das Nachrichtenmagazin "Focus" am Sonntag vorab unter Berufung auf eine aktuelle Sicherheitsanalyse des BKA. Als denkbare Variante wird demnach das Einschlagen einer Sprengstoff-Drohne "in ein Verkehrsflugzeug oder einen Flughafen" beschrieben. Noch "erfolgversprechender" wäre aus Sicht der Täter ein Angriff "auf Ziele in bewohnten Gebieten, auf Menschenansammlungen und Gebäude". Entsprechende Möglichkeiten würden "im islamischen Spektrum bereits thematisiert".

Vorbild könnte ein 2011 von der US-Bundespolizei FBI vereitelter Anschlag sein, als ein Islamist Modellflugzeuge mit Sprengstoff bestücken und in das Pentagon sowie ins Kapitol in Washington habe steuern wollen, zitierte das Magazin aus der BKA-Analyse. Ähnliche Szenarien müssten auch in Deutschland als mögliche Tatoption in Betracht gezogen werden.

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

Politik

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

International

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

der polnische Finanzminister Mateusz Szczurek will 700 Milliarden für Investitionen in Europa. Alle 28 EU-Mitgliedsstaaten sollen einzahlen
 

International

Polen will 700-Milliarden-Investitionsfonds für Europa