Deutsche Bank: Nichts als Verluste in Las Vegas

Deutsche Bank: Nichts als Verluste in Las Vegas

Der Deutsche Bank gehört in Las Vegas das Cosmopolitan-Resort. Vor sechs Jahren ist die Bank dort eingestiegen und hat damit hauptsächlich Verluste gemacht. Jetzt soll das vergebliche Hoffen auf große Gewinne ein Ende haben. Das Resort soll verkauft werden. Laut Insidern werden mit vier Interessenten bereits Gespräche geführt. Angepeilter Verkaufspreis: 1,45 Milliarden Euro.

Es hätte den Glamourfaktor der Deutschen Bank um ein Vielfaches erhöhen können - wenn die Rechnung aufgegangen wäre. Ein schillerndes Hotel in Las Vegas, hätte Träume wahr werden lassen können. Doch dem war nicht so. Zumindest die Ausgangslage war äußerst vielversprechend. Die Deutsche Bank hatte das Objekt im Zuge einer Zwangsvollstreckung erworben, nachdem der Entwickler Ian Bruce Eichner im Januar 2008 bei einem Baukredit in Zahlungsverzug geraten war. Die Bank hatte das Schnäppchen als vorübergehendes Investment bezeichnet.

Mit einem Verkauf des Cosmopolitan könnte die Deutsche Bank nach Einschätzung von Experten das Beste aus einer Verlustsituation machen. Zuletzt hat sich das Geschäft verbessert, und der Ertrag des Resorts ist im vergangenen Jahr um 9,6 Prozent auf den Rekordwert von 653 Mio. Dollar gestiegen. Dadurch könnte das Objekt jetzt mehr einbringen als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt seit Eröffnung im Dezember 2010. Der Komplex mit zwei Türmen am Las Vegas Strip hat mehr als 3,9 Mrd. Dollar gekostet und nie Gewinn abgeworfen.

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