"Der Sparkurs vernichtet und tötet"

"Der Sparkurs vernichtet und tötet"

Spanien, die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone, hat sich im vergangenen Jahr ein historisches Sparkorsett angelegt, um Schulden abzubauen.

Sie folgten damit einem Aufruf der drei größten Gewerkschaften des Landes. Im Zentrum Madrids zogen die Menschen mit Pfeifen und Trommeln durch die Straßen, auf Spruchbändern stand: "Der Sparkurs vernichtet und tötet" oder "Ohne Brot keinen Frieden". "Die Regierung muss ihren Kurs ändern, der jetzige führt uns nur noch tiefer in den Schlamassel", forderte der 32-jährige Beamte Carlos Lago.

Bis 2014 will der konservative Regierungschef Mariano Rajoy 150 Milliarden Euro einsparen. Gleichzeitig schrumpft die spanische Wirtschaft, die Arbeitslosigkeit erreichte mit 27,16 Prozent die höchste Rate seit dem Tod von Diktator Francisco Franco im Jahr 1975. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt derzeit sogar bei 55,8 Prozent.

Spanien fordert derweil eine Ausweitung des Rettungsmechanismus für strauchelnde Euro-Staaten (ESM) gefordert. Der Euro-Schutzschirm mache kaum Sinn, wenn er über eine begrenzte Feuerkraft verfüge und immer nur nach einem einstimmigen Votum zum Einsatz kommen dürfe, sagte der spanische Außenminister Jose Manuel Garcia-Margallo.

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