Das Ende einer Ära: Nokia räumt sein Headquarter in Finnland

Das Ende einer Ära: Nokia räumt sein Headquarter in Finnland

Das berühmte "Nokia House" in Espoo mit eigenem Hubschrauberlandeplatz und Yachthafen wurde geräumt. In das Gebäude werden nun Microsoft-Manager einziehen

Espoo. Nur zwei Tage nach der Zustimmung seiner Aktionäre zum Verkauf der Handysparte an Microsoft hat Nokia die Konzernzentrale in Espoo bei Helsinki geräumt. Das als "Nokia House" bekannte Gebäude beherberge künftig Büros von Microsoft, teilte Nokia am Donnerstag mit. Die meisten Beschäftigten bleiben demnach an ihren Schreibtischen.

Wer bisher für die Handysparte von Nokia arbeitete, tue dies nun für die Handysparte von Microsoft. Nokia will sich fortan auf das Geschäft mit Netzwerkausrüstungen konzentrieren. Das dafür notwendige Personal werde an zwei anderen Nokia-Standorten in Espoo arbeiten, teilte das Unternehmen mit. Die Nokia-Aktionäre hatten dem Verkauf für 5,44 Mrd. Dollar (4 Mrd. Euro) am Dienstag fast einstimmig zugestimmt.




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Nokia hatte das riesige, in schwarz gehaltene Gebäude mit Meerblick, eigenem Yachthafen und eigenem Hubschrauberlandeplatz bereits im Dezember vergangenen Jahres an eine Immobilienholding verkauft und es anschließend zurück gemietet. Schon damals befürchteten Kritiker in Finnland, dass dies ein erster Schritt in Richtung Verkauf an Microsoft sein könnte. Der damalige Nokia-Chef Stephen Elop hatte sämtliche Spekulationen in diese Richtung stets dementiert.

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