Chinesische Export-Daten wesentlich besser als erwartet

Chinesische Export-Daten wesentlich besser als erwartet

Die chinesischen Exporte sind im September fast doppelt so stark gewachsen wie erwartet. Zugleich legten auch die Importe zu, nachdem sie im August überraschend gesunken waren.

"Die Export-Daten sind viel stärker als erwartet. Das ist ein Signal, dass die Märkte in Übersee sich erholt haben", sagte Xiao Bo von Huarong Securities in Peking. Mit einer weiteren Zinssenkung zur Ankurbelung der Wirtschaft sei angesichts der Erholung beim Export-Wachstum in den kommenden Monaten nicht zu rechnen.

Die Ausfuhren stiegen den Zolldaten zufolge auf Jahressicht im September um 9,9 Prozent. Investoren hatten mit einem Plus von 5,0 Prozent gerechnet. Die Einfuhren legten - wie erwartet - im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozent zu. Im August waren die Exporte um lediglich 2,7 Prozent geklettert und die Importe gar um 2,6 Prozent gefallen.

Der Handelsbilanz-Überschuss stieg im September auf 27,7 Milliarden Dollar - erwartet worden waren 20,7 Milliarden Dollar. Im August hatte China aus der Differenz von Ein- und Ausfuhren 26,7 Milliarden Dollar eingestrichen. Zur Ankurbelung der Konjunktur hatte die chinesische Zentralbank unter anderem durch Zinssenkungen umgerechnet rund 190 Milliarden Dollar in die Wirtschaft gepumpt.

Die chinesische Außenhandelsstatistik zeigt allerdings ein uneinheitliches Bild: So brachen die Ausfuhren in die Europäische Union, die im September 2011 noch um 9,8 gestiegen waren, im Jahresvergleich um 10,7 Prozent ein. Dagegen legten die Exporte in die USA aufs Jahr gesehen leicht um 5,5 Prozent zu, während der Verkauf chinesischer Waren in südostasiatische Länder um mehr als 25 Prozent explodierte.

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