China: Zensur sperrt Internetzugang zur Tageszeitung "Guardian"

China: Zensur sperrt Internetzugang zur Tageszeitung "Guardian"

Westliche Medienanstalten werden immer wieder Ziel der chinesischen Internet-Zensur. Nun wurde auch der Zugang der britischen Tageszeitung "Guardian" - hierzulande vor allem durch die Enthüllungen rund um Edward Snowden bekannt geworden - gesperrt. Über die Hintergründe herrscht Rätselraten.

Die Internetseite des britischen "Guardian" ist nach Angaben der Zeitung in China gesperrt worden. Der Grund sei nicht klar, teilte das Blatt am Mittwoch mit. In den vergangenen Tagen seien keine Geschichten über China veröffentlicht worden, welche die dortige Regierung als "gefährlich" hätte einstufen können. Die USA hatten sich bereits vor der Blockierung besorgt über die Restriktionen für ausländische Medien in China gezeigt.

In der Volksrepublik wird das Internet rigoros zensiert. Die regierende kommunistische Partei sperrt regelmäßig den Zugang zu ausländischen Webseiten, die sich kritisch äußern. Die Seiten der "New York Times" sowie der Agentur Bloomberg sind seit Berichten über das Milliardenvermögen des früheren Ministerpräsidenten Wen Jiabao vor mehr als einem Jahr nicht mehr zugänglich.

Auch die chinesischsprachigen Seiten von Thomson Reuters und dem "Wall Street Journal" waren Ende des Jahres vorübergehend nicht zugänglich. Zudem werden soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter seit Jahren geblockt.

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