China im Wachstumstief

China im Wachstumstief

China dürfte in diesem Jahr das schwächste Wachstum seit den 1990er-Jahren haben. Die Wirtschaft werde laut Prognosen in diesem Jahr "nur" um 7,6 Prozent zulegen.

Berichte der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag verweisen auf ein Dokument des Staatsrates. Im vergangen jahr wuchs die Wirtschaft um 7,7 Prozent, das war der schwächste Wert seit 1999. Das Wachstumziel der Regierung für 2013 waren 7,5 Prozent. Die Wachstumsziele Pekings wurden in der Vergangenheit jedoch immer sehr vorsichtig gesetzt und meistens deutlich übertroffen.

Ein-Kind-Politik soll schrittweise abgeschafft werden
Neues gibt es auch von der Familienplanungspolitik aus China zu berichten. Ab dem ersten Quartal 2014 treten neue Regelungen in Kraft, die es mehr Familien erlaubt, ein zweites Kind zu bekommen, sagt Yang Wenzhuang, Direktor der staatlichen Familienplanungs-Kommission.

Die Änderungen sollen zunächst aber nur in bestimmten Regionen gelten. Derzeit ermittelten die Behörden, welche Familien für die großzügigeren Regelungen infrage kämen. Mit diesem Schritt soll das Altern der Bevölkerung in China gebremst werden. Laut einem Politiker ist das Ziel, die staatliche Familienplanung auf Dauer ganz abzuschaffen.

Der Schritt zielt darauf ab, das Altern der Bevölkerung in China zu bremsen. Letztendlich soll die staatliche Familienplanung ganz abgeschafft werden, sagte ein Politiker im November. Mit der Ein-Kind-Politik, eingeführt 1990, sollen nach amtlichen Schätzungen ungefähr 400 Millionen Geburten verhindert worden sein. Etwa 63 Prozent der Bevölkerung vor allem in den Städten dürfen seither nur noch ein Einzelkind großziehen.

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