China: Industrie verliert an Fahrt - Inflation steigt leicht

China: Industrie verliert an Fahrt - Inflation steigt leicht

Das Produktionswachstum der chinesischen Industrie fiel mit 8,9 Prozent überraschend schwach aus. Die Inflation stieg zwar leicht an, liegt mit 2,0 Prozent aber im noch nahe dem tiefsten Wert der vergangenen 30 Jahre.

In China verliert die Industrie weiter an Fahrt. Das Produktionswachstum verlangsamte sich im August überraschend deutlich, wie die am Sonntag veröffentlichte offizielle Statistik zeigt. Demnach lag die Anstiegsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat nur noch bei 8,9 Prozent. Das ist der schwächste Wert seit Mai 2009 und weniger als von Volkswirten erwartet. Deren Prognose lag im Schnitt bei 9,1 Prozent. Im Juli hatte die Industrieproduktion noch um 9,2
Prozent zugelegt.
Die chinesischen Einzelhandelsumsätze zogen im August um 13,2 Prozent an. Der Anstieg lag im Rahmen der Analystenerwartungen.

Die Inflation wiederum hat im August leicht angezogen. Die Jahresteuerung legte nach amtlichen Daten vom Sonntag auf 2,0 Prozent von 1,8 Prozent im Juli - dem tiefsten Stand seit 30 Jahren - zu. Damit könnte der Spielraum für die Führung in Peking, die Geldpolitik zur Stützung der abflauenden Wirtschaft weiter zu lockern, Analysten zufolge etwas abnehmen.

Maue Daten aus China hatten zuletzt die Hoffnung auf weitere Konjunkturspritzen genährt. Die Zentralbank senkte bereits im Juni und Juli die Zinsen. Zudem wurden seit November die Mindestreserven für die Banken drei Mal gekappt, um die Kreditvergabe anzukurbeln.

Das Statistikamt gab zudem neueste Erzeugerpreis-Daten bekannt. Sie waren den sechsten Monat in Folge rückläufig. Sie fielen im August um 3,5 Prozent und damit stärker als die von Analysten erwarteten 3,3 Prozent.

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