Cameron: "Ich sage Ja zur Bestrafung von Bankern, die sich unverantwortlich verhalten"

Cameron: "Ich sage Ja zur Bestrafung von Bankern, die sich unverantwortlich verhalten"

Ein von Premierminister David Cameron unterstützter Vorschlag eines Parlamentsausschusses sieht vor, dass für "rücksichtsloses Fehlverhalten beim Führen einer Bank" nach einer Gesetzesänderung künftig Haftstrafen verhängt werden können.

Cameron stellte sich am Mittwoch im Parlament ausdrücklich hinter die Initiative: "Ich sage Ja zu einer Bestrafung von Bankern, die sich unverantwortlich verhalten." Zudem sollen Bonuszahlungen bis zu zehn Jahre zurückgehalten werden können, damit Banker nicht zu stark auf den kurzfristigen Gewinn schielen und weniger riskant vorgehen. Zudem soll eine Behörde Bankmanagern Pensions- und Bonusansprüche streichen können, wenn ihr Geldinstitut vom Staat aufgefangen werden muss.

Die Gesetzesänderungen könnten nach Einschätzung der Regierung Ende 2015 greifen. Rechtsexperten geben allerdings zu bedenken, dass Fehlverhalten in vielen Fällen schwierig nachzuweisen sein dürfte. In Großbritannien hatte sich in der Finanzkrise insbesondere Unmut über Abfindungsregelungen geregt. So bekam der frühere Chef der vom Staat geretteten Royal Bank of Scotland beim Verlassen des Instituts fast 17 Millionen Pfund.

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