Bulgarien will in fünf Jahren in die Eurozone

Bulgarien will in fünf Jahren in die Eurozone

Der bulgarische Finanzminister Simeon Djankow will sein Land in die Eurozone führen - Voraussetzung sind aber Reformen in der Währungsunion.

Bulgariens Finanzminister und Vizepremier Simeon Djankow hält es für vorstellbar, dass sich Bulgarien in den nächsten fünf Jahren der Eurozone anschließen wird. Bedingung dafür sei, dass der Währungsraum zusätzliche Reformen umsetze und Fortschritte mache, so der Finanzminister in einem "The Times"-Interview von heute, Dienstag. Bulgariens Platz liege in der Eurozone, unterstreicht der Minister.

Bulgarien erfüllt nach früheren Angaben bereits alle Kriterien für einen Beitritt zur Eurozone, hat zur Zeit aber seine Bewerbung auf Eis gelegt.

Grundbedingungen für einen Eurobeitritt sind für Djankow Fortschritte bei der Umsetzung der Bankenunion und auch Reformen am Balkan, damit der Abstand der Region bei der Wettbewerbsfähigkeit überwunden wird.

Um "Deformierungen" im Finanzsektor zu vermeiden sollten seiner Meinung nach alle Mitglieder der europäischen Bankunion die gleichen Stimmrechte besitzen. Djankow bezeichnete die Schritte zur einheitlichen Bankenaufsicht und zum Fiskalpakt als richtig. Für den französischen Vorschlag einer gemeinsamen Steuerpolitik zeigte er sich weniger erfreut. Das niedrige Steuerniveau in Bulgarien will der Minister verteidigen.

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