Brasilianer haben Bank Sarasin voll unter Kontrolle

Brasilianer haben Bank Sarasin voll unter Kontrolle

Die Schweizer Bank Sarasin gehört nun mehrheitlich der brasilianischen Safra-Gruppe. Diese hat den Kauf der bisher von der niederländischen Rabobank gehaltenen Anteile an der Basler Privatbank abgeschlossen.

Damit halte Safra nun 50,15 Prozent der Sarasin-Aktien und 71,01 Prozent der Stimmrechte, teilte die Gruppe am Dienstagabend mit. Safra hatte Ende November den Zuschlag für den Rabobank-Anteil an der Bank Sarasin erhalten und dabei mehrere andere Bieter, darunter die Bank Julius Bär und die Raiffeisengruppe, ausgestochen.

Der Kaufpreis war mit 1,04 Mrd. Franken (866 Mio. Euro) angegeben worden. Die Gruppe muss nun den Minderheitsaktionären der am Schweizer Aktienmarkt SIX kotierten Bank bis in spätestens zwei Monaten ein Kaufangebot unterbreiten. Dieses wird beim Mindestpreis von 27 Fr. je Aktie erwartet.

Nach der Übernahme wurde auch der Verwaltungsrat der Bank Sarasin neu besetzt. Die Aktionäre wählten an einer außerordentlichen Generalversammlung am Dienstag in Basel fünf neue Mitglieder in den Verwaltungsrat, drei bisherige Verwaltungsräte wurden bestätigt, wie Sarasin mitteilte.

Zu neuen Mitgliedern des Verwaltungsrates bestimmt wurden der Schweizer Pierre-Alain Bracher, der zum Verwaltungsratspräsidenten ernannt wurde, der Luxemburger Philippe Dupont sowie die drei brasilianischen Staatsangehörigen Sergio Penchas, Jacob J. Safra, und Marcelo Szerman. Zudem wurden Sipko Schat, Dagmar Wöhrl und Hans-Rudolf Hufschmid als Verwaltungsräte wiedergewählt.

Der bisherige Verwaltungsratspräsident Christoph Ammann sowie Verwaltungsratsmitglied Peter Derendinger hatten auf die außerordentliche GV hin ihren Rücktritt bekanntgegeben. Zudem endet die Amtszeit von Pim Mol, der den vorherigen Mehrheitsaktionär Rabobank vertreten hatte. Allen dreien wurde für die Dauer des Geschäftsjahres 2012 bis und mit 31. Juli 2012 Entlastung erteilt.

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