Bombenangst in den USA: Warnung vor Russland-Flügen

Bombenangst in den USA: Warnung vor Russland-Flügen

Die USA wart Flughäfen und Fluggeschäfte vor Sprengstoff in Zahnpasta-Tuben an Bord der Maschinen, die in Richtung Sotschi zu den Olympischen Spielen abheben. Die Tuben könnten Bestandteile für den Bau von Bomben erhalten, die während des Flugs zusammengesetzt würden, hieß es aus US-Sicherheitskreisen.

Die russische Regierung erklärte umgehend für die Sicherheit der Spiele, die am Freitag beginnen. Die Gefahr eines Anschlags sei nicht größer als in vielen andern Städten, meinte der russische Vizeministerpräsident Dmitri Kosak.

Die Sicherheitsdienst arbeiten demnach mit Kollegen in Europa und Nordamerika zusammen. Die Sicherheit der Menschen könne genauso gewährleistet werden wie in anderen Ländern, in denen Großveranstaltungen stattfänden. Beim Prestige-Projekt von Wladimir Putin sind allein in Sotschi rund 37.000 Sicherheitskräfte im Einsatz. Die Wattkampfstätten werden mit Drohnen betracht.

Russische Terrorangst und bedrohte Menschenrechte
Im Dezember brachten Selbstmordattentäter in Wolgograd mindestens 34 Menschen um. Die Stadt liegt rund 700 Kilometer von Russland entfernt. Islamisten aus dem Nordkaukasus haben wiederholt mit Anschlägen gedroht. Drohbriefe gingen zudem an die Olympischen Komitees in Deutschland, Italien, Ungarn, Slowenien und Russland ein. Auch gegen die österreichischen Olympioniken Bernadette Schild und Janine Flock ging eine Drohung ein . UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte auf einer Sitzung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Sotschi die Diskriminierung von Homosexuellen. Alle müssten ihre Stimme erheben gegen Angriffe auf Lesben und Schwule, forderte Ban, ohne direkt auf ein Gesetz zu verweisen, das im vergangenen Jahr in Russland in Kraft getreten war. Darin wird die Propagierung von Homosexualität verboten. Das Gesetz war international scharf kritisiert worden.

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