Boeing gibt eine Gewitterwarnung für seine 787 Dreamliner aus

Boeing gibt eine Gewitterwarnung für seine 787 Dreamliner aus

Erneute Panne beim Boeing-Dreamliner 787: Die Triebwerke der Maschine können beim Durchfliegen von Gewittern vereisen. Boeing rät, Gewitter zu umfliegen. Die JAL lässt die Maschinen sicherheitshalber am Boden.

Boeing hat eine Unwetter-Warnung für seine Dreamliner ausgegeben. In den mit Motoren von General Electric bestückten Flugzeugen vom Typ 787 können sich während eines Gewitters Eiskristalle bilden, die zu einem Schubverlust führen könnten.

Die Japan Airlines (JAL), die weltweit die zweitgrößte Dreamliner-Flotte betreiben, haben sofort reagiert und ab morgen die Route von Tokio nach Delhi nicht mehr mit den Dreamlinern, sondern ersatzweise mit der bewährten 777 fliegen. Auf der Route Tokio-Singapur wird die 787 durch 767 ersetzt.
Boeing hat Airlines, die 787 Maschinen mit General Electric Motoren betreiben, geraten, Gewitter mit einem Abstand von 50 nautischen Meilen (93 Kilometer) zu umfliegen, um das Risiko einer Vereisung zu vermeiden. JAL-General Manager Yuichi Kitada wollte sich auf diese Empfehlung nicht einlassen. „Es kann passieren, dass wir eine Wolkenformation nicht wie von Boeing empfohlen umfliegen können“, begründete er die Entscheidung der Airline, die 787 vorerst nicht zu fliegen.

Der Schubverlust durch Vereisung ist nicht das erste Problem, das Boeing mit seinem Vorzeige-Flugzeug hat. Vor einigen Monaten hielten Batterieprobleme alle 787 Dreamliner drei Monate lang am Boden fest.

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