Berlusconi meint es mit Polit-Comeback ernst

Berlusconi meint es mit Polit-Comeback ernst

Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi hat am Sonntag seine Pläne bestätigt, als Spitzenkandidat seiner Mitte-Rechts-Partei "Volk der Freiheit" (PdL - Popolo della libertá) an den Parlamentswahlen im kommenden Frühjahr teilzunehmen.

Berlusconi dementierte einen Bericht der rechten Tageszeitung "Libero", laut der der TV-Tycoon unter dem Druck seiner engsten Mitarbeiter auf seine Kandidatur verzichtet habe. Der Zeitungsbericht sei haltlos, hieß es in einer Presseaussendung Berlusconis.

Der bis vergangenen November als Premier amtierende Berlusconi hatte zuletzt indirekt betont, dass er bei den Parlamentswahlen im kommenden Frühjahr in Italien zum sechsten Mal als Premier kandidieren werde. "Ich werde oft und sehr hartnäckig darum gebeten. Ich kann nur so viel sagen, dass ich meine Partei nie im Stich lassen würde", erklärte der Medienzar.

Berlusconi handelt unter dem Druck der Resultate einiger von ihm in Auftrag gegebenen Umfragen. Daraus geht klar hervor, dass seine PdL ohne ihn an der Spitze bei Parlamentswahlen auf lediglich zehn Prozent käme. Mit dem Medienzar als Kandidat würde die Partei auf 30 Prozent gelangen und wieder zur stärksten Einzelgruppierung im Parlament aufrücken. Es gebe eine "große Welle der Unterstützung" für eine neue Kandidatur Berlusconis, hatte PdL-Chef Angelino Alfano zuletzt betont. "Viele bitten ihn darum, und ich gehöre zu ihnen", so Alfano. Der 41-jährige Ex-Justizminister hatte erst vor einem Jahr die Führung des PdL übernommen, vor Berlusconis Comeback muss der Sizilianer auf seine eigene Kandidatur an der Spitze der Gruppierung verzichten.

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