Berlusconi hetzt weiter gegen Deutschland

Berlusconi hetzt weiter gegen Deutschland

Deutschland habe seine Banken vor einem Jahr angewiesen, italienische und griechische Staatsanleihen zu verkaufen, erklärte Berlsuconi, der eine erneute Spitzenkandidatur erwägt.

Wer sich der Aufforderung verweigert habe, dem sei mit dem Entzug der Banklizenz gedroht worden. Er wisse um den Wahrheitsgehalt, weil ihm das eine in Deutschland tätige italienische Bank mitgeteilt habe. Nach Darstellung Berlusconis erzielten deutsche Banken so Einnahmen zwischen sieben und neun Milliarden Euro - und animierten letztlich andere Banken, ebenfalls zu verkaufen.

Berlusconi macht Deutschland derzeit zum Ziel von Attacken, wogegen sich die Bundesregierung bereits am Dienstag verwahrt hatte. So hatte Bundesaußenminister Guido Westerwelle erklärt, weder Deutschland noch Europa seien die Ursache für die Schwierigkeiten in Italien. Berlusconi hatte dem Experten-Kabinett des parteilosen Ministerpräsidenten Mario Monti in der vergangenen Woche das Vertrauen entzogen und ihn einer "deutschen Sparpolitik" zum Schaden Italiens beschuldigt. Wegen der Entwicklung wird die Parlamentswahl um einige Wochen voraussichtlich auf den Februar 2013 vorgezogen.

Am Mittwoch erklärte sich Berlusconi zudem bereit, auf eine eigene Kandidatur zu verzichten, falls Monti zustimme, als Kandidat der Mitte-Rechts-Koalition anzutreten.

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