Baseler Regulierer schlagen Terror-Test für alle Bankkunden vor

Baseler Regulierer schlagen Terror-Test für alle Bankkunden vor

Ein solches Screening soll unabhängig vom Risikoprofil des Kunden durchgeführt werden, wie es in einem Entwurf des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht zum Thema Geldwäsche hieß, der am Donnerstag in Basel vorgelegt wurde. Wer als Kunde die Testkriterien nicht erfülle, dessen Guthaben solle automatisch eingefroren werden, hieß es in dem Entwurf überdies.

Die Bekämpfung der Geldwäsche ist international seit den Tagen der Finanzkrise 2008 vermehrt in den Vordergrund der Bankenregulierung gerückt. Im abgelaufenen Jahr hatten etwa die USA die Großbank HSBC Holdings wegen Anschuldigungen, die Bank habe Drogenkartellen und Terroristen einen Zugang zum Finanzmarkt der USA ermöglicht, zur Zahlung von insgesamt 1,9 Mrd. Dollar (1,46 Mrd. Euro) verurteilt.

Standard Chartered zahlte 667 Mio. Dollar an US-Regulierer nach Vorwürfen, dem Iran sei es ermöglicht worden, 250 Mio. Dollar über das Institut zu waschen. Auch die britische Regierung hatte drei Banken mit Strafzahlungen belegt, die Hochrisikokunden nicht effektiv auf Geldwäschepraktiken untersucht haben.

Die Entscheidung, Geschäftsbeziehungen zu Hochrisiko-Bankkunden einzugehen oder fortzusetzen sollte verstärkte Prüfungen nach sich ziehen. So sollte etwa die Entscheidung für solche Geschäftsbeziehungen von der Führungsebene genehmigt werden.

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

Politik

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

International

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

der polnische Finanzminister Mateusz Szczurek will 700 Milliarden für Investitionen in Europa. Alle 28 EU-Mitgliedsstaaten sollen einzahlen
 

International

Polen will 700-Milliarden-Investitionsfonds für Europa