Bankenrettungsfonds SoFFin will nichts von Milliardenverlusten wissen

Bankenrettungsfonds SoFFin will nichts von Milliardenverlusten wissen

Der Bankenrettungsfonds SoFFin hat einen Bericht über einen Milliardenverlust in diesem Jahr zurückgewiesen. Meldungen über einen erneuten Fehlbetrag wegen hoher Abschreibungen auf die Kapitalhilfen für die WestLB seien falsch, erklärte die Behörde am Freitag.

Die "Bild"-Zeitung hatte berichtet, der Verlust werde bei fast drei Milliarden Euro liegen. Das Blatt beruft sich dabei auf Schätzungen von Mitgliedern des parlamentarischen Kontrollgremiums des SoFFin.

Nach Angaben des Fonds, mit dem der Bund in der Finanzkrise einige Banken gerettet hat, summiert sich der Verlust infolge von Wertberichtigungen per Ende September auf 900 Millionen Euro. Der gesamte Fehlbetrag seit Gründung betrage 23 Milliarden Euro. "Wieviel davon in der Endabrechnung bleibt, ist offen", erklärte SoFFin-Chef Christopher Pleister. "Wir arbeiten mit allen Kräften daran, den aufgelaufenen Fehlbetrag zu verringern."

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