"Australien hat eine goldene Wirtschaft"

"Australien hat eine goldene Wirtschaft"

Thomas Muster weiß, warum er seinen Lebensmittelpunkt immer wieder Richtung Australien verschiebt. Down Under boomt schon seit zwei Jahrzehnten und zeigt sich völlig krisenresistent.

2012 legt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Australien um 3,1 Prozent zu. Im vierten Quartal belief sich das Wachstum auf 0,6 Prozent, wie das Statistikamt am Mittwoch in Sydney mitteilte. Dazu trugen insbesondere steigende Exporte bei. Dagegen stiegen die privaten Konsumausgaben, die mehr als die Hälfte des BIP ausmachen, nur um 0,2 Prozent. Die Staatsausgaben stagnierten.

"Australien hat eine goldene Wirtschaft - nicht überhitzt, nicht unterkühlt, einfach nur richtig gut", sagte der CommSec-Chefvolkswirt Craig James. "Die Inflation ist unter Kontrolle, die Arbeitslosigkeit niedrig, die Wirtschaft wächst in normalem Tempo, Neuverschuldung und Schuldenstand sind verglichen mit anderen Industriestaaten niedrig. Und dazu kommt noch, dass Australien seit 21 Jahren keine Rezession mehr hatte."

Das Wirtschaftswachstum des Landes war im vergangenen Jahr fast doppelt so stark wie das der USA und beinahe dreimal so stark wie das Kanadas. Obwohl Australien in der Rangfolge der bevölkerungsreichsten Länder nur auf Platz 52 liegt, ist es die zwölftgrößte Volkswirtschaft der Welt. Grund dafür ist vor allem der Rohstoffreichtum. Wichtigster Kunde ist China.

Das vergleichsweise langsame Wachstum der Volksrepublik und die schlappe Weltkonjunktur gehen aber auch an Australien nicht spurlos vorbei. Die australische Zentralbank hat ihren Leitzins auf das Rekordtief von 3,0 Prozent gesenkt, um Investitionen und Konsum anzukurbeln.

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