Athen verfehlt die Troika-Ziele und Madrid prüft Bailout-Bedingungen

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Griechenland wird nach den Worten von Finanzminister Yannis Stournaras seine Verpflichtungen gegenüber seinen internationalen Geldgebern zur Reduzierung des Etatdefizits 2012 nicht in vollem Umfange erfüllen.

Erreicht würden diese Zielsetzungen zur Verringerung des Fehlbetrags im griechischen Staatshaushalt nur nominal, sagte Minister. Bezogen auf die Relation zum Bruttoinlandsprodukt aber gelte das nicht. Das Primärdefizit im Etat, also ohne Berücksichtigung von Zinszahlungen und Vermögensänderungen, werde im laufenden Jahr bei 1,5 Prozent verglichen mit einem bisher erwarteten Wert von einem Prozent liegen. "Der Haushalt in diesem Jahr wird ziemlich nahe den von der Troika gesetzten Grenzen liegen", sagte er.

Ende 2014 werde die Wirtschaftsleistung des Landes gegenüber dem Krisenbeginn um ein Viertel gefallen sein, prognostizierte der Minister. "Die Rezession ist groß. Wir befinden uns in ihrem fünften Jahr", erklärte er.

Reformen und Opfer Spaniens anerkennen

Unterdessen teilte die stellvertretende Ministerpräsidentin Spaniens, Soraya Saenz de Santamaria, mit, dass die spanische Regierung die Bedingungen für ein mögliches Rettungsprogramm der Europäischen Union prüft. Europa müsse die Reformen und die Opfer ihres Landes anerkennen, sagte die Politiker am Dienstag in einem Fernsehinterview.

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