Asylanträge in Deutschland verdoppeln sich

Asylanträge in Deutschland verdoppeln sich

Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland ist deutlich gestiegen. Rund 9500 Menschen haben im Juli einen Asylantrag gestellt. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Vorjahresmonat.

Mit weitem Abstand stärkste Gruppe unter den Antragstellern sind die Russen mit 1590 Anträgen. Danach folgten knapp 1000 Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien, 960 Serben und 730 Afghanen.
Die Einreise der Russen bereitet auch den Sicherheitsbehörden Kopfzerbrechen. Sie gehen nach Angaben aus Sicherheitskreisen davon aus, dass 90 Prozent der Asylbewerber aus der russischen Teilrepublik Tschetschenien stammen. Unter ihnen sollen auch Anhänger der radikalen Islamistenorganisation "Kaukasisches Emirat" und ihres Anführers Doku Umarow sein. Umarow ist der meistgesuchte Islamistenführer in Russland und hat Gewalttaten bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi angekündigt. Seine Organisation hat sich zu einem Selbstmordattentat am Moskauer Flughafen Domodedowo im Januar 2011 bekannt, bei dem 37 Menschen umkamen. Auch das Bombenattentat 2010 in der Moskauer U-Bahn mit 40 Toten soll auf ihr Konto gehen.

Nur etwa ein Zehntel der Antragsteller erhält allerdings tatsächlich Asyl. Bei 11,8 Prozent aller Asylentscheidungen im Juli seien die Antragsteller als Flüchtlinge anerkannt worden, erklärte das Innenministerium. Weitere 10,6 Prozent erhielten eine Duldung und dürfen damit nicht abgeschoben werden.

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