"Aktuell keine Vorteile durch den Euro-Beitritt, nur Kosten"

"Aktuell keine Vorteile durch den Euro-Beitritt, nur Kosten"

Bulgarien schiebt seine Pläne für einen Beitritt zur europäischen Währungsunion auf die lange Bank.

"Derzeit erkenne ich keine Vorteile durch ein Eintreten in die Euro-Zone, nur Kosten", sagte Bulgariens Finanzminister Simeon Djankow dem "Wall Street Journal". Es sei zu riskant. Zudem sei nicht wirklich klar, wie die Regeln jetzt beziehungsweise in ein bis zwei Jahren aussehen würden.

Bulgarien reiht sich mit seiner abwehrenden Haltung ein in die Liste der Staaten, die ihre ursprünglichen Beitrittspläne nicht weiter vorantreiben. Das ärmste EU-Mitglied ist bekannt für seine Haushaltsdisziplin und gehört zu den am geringsten verschuldeten EU-Ländern.

Bulgariens Finanzministerium war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar. 17 EU-Länder haben den Euro bisher eingeführt - zuletzt Estland Anfang 2011. Derzeit erfüllt keiner der potenziell acht Beitrittskandidaten alle ökonomischen und rechtlichen Bedingungen für die Euro-Einführung.

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

Politik

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

International

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

der polnische Finanzminister Mateusz Szczurek will 700 Milliarden für Investitionen in Europa. Alle 28 EU-Mitgliedsstaaten sollen einzahlen
 

International

Polen will 700-Milliarden-Investitionsfonds für Europa