Abzocke in Sotschi: Hotels zu Wucherpreisen

Abzocke in Sotschi: Hotels zu Wucherpreisen

Der Beginn der Olympischen Winterspielen (7. bis 23. Februar 2014) im russischen Sotschi steht kurz bevor. Doch wer spontan in den Kurort an der Schwarzmeer-Küste reisen will, hat kaum noch eine Chance eine leistbare Unterkunft zu finden. Das ergab eine Hotelpreis-Studie , die die Preise der Olympia-Stadt auf den Urlaubsportalen ab-in-den-urlaub.de oder den russischen Hotelportalen ostrovok.ru und go.bravo.travel erhob.

Das Ergebnis: Rund 77 Prozent der Hotels (bei Buchung von sieben Nächten) in Sotschi und Umgebung (in den Orten Adler, Krasnaja Poljana oder Loo) sind mit Stand 1. Februar 2014 ausgebucht. Am 23. Januar waren es nur 53 Prozent.

6.150 Euro für eine Woche

Selbst Zimmer die am 23. Januar noch für saftige 6.150 Euro („Yanais Hotel“ in Adler) für eine Woche im Angebot waren, sind mittlerweile vergriffen. Auch das „Sochi Beach Hotel“, welches am Stichtag 23. Januar noch umgerechnet 6.000 Euro für sieben Nächte haben wollte, hat nun kein Zimmer mehr im Angebot. Zurzeit bieten noch 14 Hotels eine Bleibe für eine Nacht an, nur elf Hotels offerieren den Reisenden ein Woche. Überwiegend handelt es sich um einfacherer Hotels oder gar Hostels, doch selbst diese sind recht teuer. So kostet etwa die Tagesrate im „Sochi Beach Hotel“ 843 Euro.

"Golden Sochi" hob Preis um rund 2500 Euro an

Den höchsten Wochenpreis offeriert das Hotel „Golden Sochi Apartments“ mit 4.133 Euro. Im Vergleichszeitraum Mitte März wäre das „Golden Sochi“ für vergleichsweise günstige 1.624 Euro buchbar. (Stand: 1. Februar 2014)

Bett in Mehrbettenschlafsaal kosten pro Woche 767 Euro

Der Hoteltest von ab-in-den-urlaub in Sotschi zeigt: Selbst Mehrbett-Schlafsäle, welche man sonst eher von den billigen Abstiegen in Städten wie Rio de Janeiro für Huckepack-Touristen kennt, sind während der Olympischen Winterspiele nicht billig. Beispiel: In diesen sogenannten Gästehäusern mit Mehrbett-Schlafsälen, etwa im „San Mari“ in der Nähe von Sotschi, kostete ein „Schlafplatz“ zum Zeitpunkt der Winter-Olympiaspiele pro Woche 767 Euro (Stichtag 1. Februar). Immerhin fast 30 Euro weniger als beim Preischeck am 23. Januar. Im Vergleich dazu ist der Preis für das gleiche Haus im März mit 117 Euro deutlich günstiger.

Bis zu 1.000 Euro für ein Ticket

Neben den sehr hohen Hotelpreisen warten auch gepfefferte Eintrittspreise zu den Events auf die sportbegeisterten Touristen. Aktuell sind noch Karten für die Eröffnungsfeier zu bekommen – jedoch nur die teuren Billets. So kosten die noch frei erwerbbaren Tickets zwischen 630 Euro und 1.000 Euro (30.000 - 50.000 Rubel). Aber Achtung: Ohne Visum geht nichts. Olympia-Reisende sollten unbedingt mit mindestens 10 Tagen Bearbeitungsdauer bei den russischen Auslandvertretungen rechnen.

Flüge kosten ab Freitag auf www.checkfelix.com zwischen rund 400 und 700 Euro.

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

Politik

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

International

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

der polnische Finanzminister Mateusz Szczurek will 700 Milliarden für Investitionen in Europa. Alle 28 EU-Mitgliedsstaaten sollen einzahlen
 

International

Polen will 700-Milliarden-Investitionsfonds für Europa